Der person-zentrierte Ansatz geht auf den amerikanischen Psychologen und Psychotherapieforscher Carl R. Rogers zurück und wurde später von verschiedenen MitarbeiterInnen  in USA und international ausdifferenziert und weiterentwickelt:

 

Thomas Gordon: Gruppenleitung, Familienerziehung, Managertraining.

 

Virginia Axline: Nicht-direktive Kinder-Spieltherapie.

 

Eugene Gendlin: Erlebenstherapie/Focusing.

 

Frank Farrelly: Provokative Therapie.

 

Nathalie Rogers: Kreative Ausdruckstherapie.

 

Marschall B. Rosenberg: Gewaltfreie Kommunikation.

 

 

Als Mitbegründer der Bewegung der Humanistischen Psychologie und der Humanistischen Pädagogik wurzelt der person-zentrierte Ansatz im

·         amerikanischen Pragmatismus (William James, John Dewey, William H. Kilpatrick),

·         in der deutschen Phänomenologie und Gestaltpsychologie. ( Max Wertheimer, Wolfgang Köhler und Kurt Koffka.

M

·         Deutlichen Einfluss hat auch der europäische Existentialismus und die Begegnungsphilosophie von Martin Buber genommen.

 

Der in sehr unterschiedlichen Arbeitsbereichen (Erwachsenenbildung, Coaching, Psychotherapie, Mediation) bewährte Person-zentrierte Ansatz hat Therapie- und Beratungskonzeptionen entwickelt, die den ganzen Menschen in seiner individuellen Besonderheit achten, seinen Fähigkeiten zur Selbstverwirklichung und zur sozialen Verantwortung vertrauen und ihn in seinen sozialen Aufgaben fördern

 

 

 

Zentrale Wertorientierungen sind:

 

· Orientierung an persönlichem Sinn und an einem authentischen Leben.

 

· Förderung und Achtung der Einzigartigkeit der Person, ihrer kreativen Fähigkeiten und Talente.

 

· Unterstützung des Strebens der Person nach individueller Entfaltung und einem gelingenden Leben.

 

· Förderung von Achtsamkeit, individueller, sozialer und ökologischer Verantwortung.

 

· Achtung unterschiedlicher Wertvorstellungen und Lebenskonzeptionen.

 

· Förderung der selbstregulativen und selbstheilenden Kräfte der Person.

 

· Vertrauen in die Kraft des authentischen Dialogs und der Begegnung

 

. Förderung eines globalen und transnationalen Bewusstsein für die Vielfältigkeit  der Lebensformen