Über uns

Willkommen in unserer kreativen Welt der Person-zentrierten Lebensphilosophie!

Wir sind ein Team von sehr erfahrenen Dozentinnen und Dozenten, die seit vielen Jahren mit Begeisterung und Freude die Person-zentrierte Lebensphilosophie in ihrer beruflichen Praxis verwirklichen. Gerne geben wir unsere Erfahrungen in den akt-Seminaren berufs- und praxisnah weiter!

Unsere Dozent_innenliste können Sie hier einsehen.

Die Arbeitsgemeinschaft für klientenzentrierte Therapie und humanistische Pädagogik (akt-GmbH) wurde 1989 in Siegen als kollegiales Netzwerk für person-zentrierte Fort- und Weiterbildungen von dem Erziehungswissenschaftler Prof. Dr. Norbert Groddeck und der Künstlerin und Therapeutin Ariane von Gottberg-Groddeck ins Leben gerufen.

Seit 2013 hat die Arbeitsgemeinschaft ihren Sitz in 36132 Eiterfeld-Buchenau bei Bad Hersfeld.

Wir führen seit 1989 berufsbegleitende Weiterbildungs- und Qualifikationsmaßnahmen in pädagogisch-therapeutischen Bereichen durch:

  • Person-zentrierte Gesprächsführung  
  • Spielpädagogik
  • Spieltherapie  
  • Kreative Psychotherapie

Im Bereich der Kunsttherapie und der Person-zentrierten Beratung haben wir deutschsprachigen Raum ein konzeptionell eigenständiges Ausbildungskonzept entwickelt und darin bis heute etwa 600 AbsolventInnen erfolgreich ausgebildet. 

Im Bereich der Spieltherapie vermitteln wir im Übergangsbereich zwischen pädagogischen und psychotherapeutischen Berufen eine zeitgemäße person-zentrierte Variante der Spieltherapie. Sie ist durch eine  psychotherapeutische Akzentuierung charakterisiert und beinhaltet auch die Arbeit in Gruppen, die Arbeit mit Jugendlichen sowie die Arbeit mit Eltern und Bezugspersonen.

 

Nach unserem Verständnis bietet der person-zentrierte Ansatz einen wissenschaftlich fundierten Bezugsrahmen für die Begleitung und Anregung von Entwicklung und Veränderung.
International sind besonders  folgende Mitarbeiter von Carl Rogers bekannt geworden und mit eigenen Interpretationen und Akzentuierungen des Person-zentrierten Ansatzes hervorgetreten:

 

Virginia M. Axline (1911-1988) gilt als die Begründerin der nicht-direktiven Kinderspieltherapie. Sie stellte sie ein Konzept der Gesprächsführung vor, das die Spielhandlungen des Kindes beschreibt und benennt, ohne in das Spiel selbst einzugreifen. So kann sich das spielende Kind in und mit seinem Spiel „gesehen“,  "gehört", wahrgenommen und mit seinen Spielthemen verstanden und akzeptiert fühlen. 

Thomas Gordon (1918-2002) ist mit dem Kommunikationstrainings, "Parent Effectivenes Training" (PET) (Deutsch:  Familienkonferenz) international  bekanntgeworden. Dieses stellte als Trainingskonzept elementare Kommunikations-skills vor: Das aktive Zuhören, die Sprache der Annahmen und das Modell einer person-zentrierten Konfliktlösung vor (win–win-system). Es ist verbunden mit einem partnerschaftlichen und demokratischen Führungsstil in der Elternrolle und in der Mitarbeiterführung.

Eugene Gendlin (*1926) hat mit seinem Focusing-Konzept eine körperbezogene und imaginative  Vertiefung in die Gesprächsführung und Psychotherapie eingebracht. Er konnte Wege zeigen, wie die  Person mit der Weisheit ihres eigenen Körperwissens wieder ins Gespräch kommen kann. 

Frank Farelly (1931-2013)  entwickelte in Rogers Psychiatrie-Projekt in Wisconsin die Provokative Therapie. Er brachte damit Humor, kreative Übertreibung und spielerische Herausforderung in die person-zentrierte Gesprächsführung ein. Er konnte verdeutlichen, dass  das zwischenmenschliche Verstehen  vielfältige und durchaus auch paradoxe Facetten haben kann. Auch, dass wenn die Beziehungsqualität stimmt, durchaus auch "falsche" Botschaften "richtig" verstanden werden.

Natalie Rogers (* 1930) entwickelte in den 1980er Jahren, aufbauend auf dem Person-zentrieten Ansatz ihres Vaters, eine eigenständige kreativ- und kunsttherapeutische Arbeitskonzeption als „Expressive Art Therapy“. Dieses wurde von ihr in den 1990er Jahren zu dem multimodalen Konzept weiterentwickelt, das sie „The Creative Connection“ nannte. Es transformiert seelisches Erleben in eine strukturierten Abfolge in unterschiedliche Symbolisierungskanäle: Malen, Tanzen, Schreiben, Spielen, Hören.  

Marshall B. Rosenberg (*1936) stellte  die Person-zentrierte Gesprächsführung als gewaltfreie Kommunikation vor und verknüpfte sie mit Gandhis Vorstellungen von gewaltfreier  Interaktion. Als Mediator setzte er dieses Konzept in internationalen in Krisen und Kriegsgebieten ein.      

 

Nach unserem Verständnis ist die von Carl Rogers beschriebene und erforschte person-zentrierte Grundhaltung ein idealer Nährboden für persönliche Entwicklung und Entfaltung. Zugleich bietet der person-zentrierte Ansatz einen für konstruktivistische und systemische Sichtweisen offenen theoretischen Bezugsrahmen, der eine Integration von Konzepten und Methoden auch aus anderen therapeutischen Strömungen ermöglicht.

In unseren Seminaren präsentieren wir den Person-zentrierten Ansatz in seiner kreativen Vielfalt: gegenwartsbezogen, modern und aktuell.

In einer persönlich überschaubaren und konstant bleibenden Seminargruppe von max. 12 TeilnehmerInnen entsteht rasch ein persönlich-vertrauensvolles Lernklima, das alle Teilnehmer-innen für eine intensive persönliche Begegnung und für die eigene fachliche Weiterentwicklung und Qualifikation nutzen können. So können Sie in unseren Seminaren die kreative Kraft des Person-zentrierten Ansatzes im eigenen Tun und am „eigenen Leib“ erleben. Damit schaffen wir die besten Voraussetzungen dafür, dass Sie die bei uns erworbenen Einsichten, Fähigkeiten und Qualifikationen dann auch in ihrer Berufspraxis erfolgreich anwenden können.

Die  Zertifikate und Seminarbescheinigungen der Arbeitsgemeinschaft akt werden auf Antrag von folgendem Berufsfachverbanden anerkannt:

GwG e.V.  Gesellschaft für personenzentrierte Beratung und Psychotherapie- Köln www.gwg-ev.org/cms/cms.php

 

Sie entsprechen den Anforderungen der Arbeitsnehmerweiterbildungsgesetzte verschiedener Bundesländer. Deshalb können die TeilnehmerInnen die bestehenden öffentlichen Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen. (Arbeitnehmerweiterbildung, Bildungsfreistellungsgesetz, Bildungsscheck)