Kreative Psychotherapie

Die kreative Psychotherapie ist eine Weiterentwicklung der Klientenzentrierte Kunsttherapie, die wir in unserem Ausbildungsinstitut  für Klientenzentrierte Kunsttherapie,  AKT-Siegen, seit 1989 entwickelt und bis heute in vielen Ausbildungsgängen verbreitet haben.

   

  Grundlagen der kreativen Psychotherapie sind:

 

  • Die Klient-zentrierten Psychotherapie des amerikanischen Psychologen
    Carl. R. Rogers (1902-1987)

  • Deren Weiterentwicklung durch Eugene Gendlins Focusing-Konzept

  • Das Konzept des „Flow-Erlebens“ des Kreativitätsforschers Mihály
    Csikszentmihályi

  • Die Integration verschiedener erlebenszentrierten Verfahren aus den
    humanistischen Psychotherapie

  • Erweiterungen durch hypno-systemische und lösungsorientierte Ver-

     fahren. 

     

Um die Ressourcen von Kreativität, spielerischer Freude, Euphorie und Urheberstolz für einen Heilungs- und Veränderungsprozess zu nutzen, müssen sich weder der Klient noch der Psychotherapeut als Künstler verstehen. Es geht vor allem darum, etwas von dem inneren Erleben sichtbar zu machen, es kreativ zu konkretisieren und es spielerisch zu einer symbolisierenden Gestalt (Bild, Plastik etc.) werden zu lassen. Diese kann dann weiter psychotherapeutisch betrachtet, erkundet und erforscht werden. In dieser Art der Arbeit gibt es fließende  Übergänge zu und viele Schnittmengen mit kreativen Methoden der systemischen Aufstellungsarbeit.

Die Kreative Psychotherapie erweitert das klassische Setting und Instrumentarium der Verbaltherapien. Sie ermuntert Klienten dazu, ihre Themen in einem kreativen Gestaltungsprozess aktiv-handelnd zu symbolisieren. Spontane Ausdrucksformen wie das Malen, Plastizieren, Collagieren, Schreiben, usw. können ergänzend zum Sprechen, als Wege zu einer intensiven Selbstexploration erschlossen werden.

Das akt Fortbildungsprogramm: Kreative Psychotherapie

Richtet sich vor allem an praktizierende (Psycho-)Therapeuten. Es ist in zwei Module gegliedert, die einzeln oder im Paket besucht werden können. Jedes Modul behandelt im Zeitraum von etwa 6 Monaten einen in sich abgeschlossenen Fortbildungsschwerpunkt.

Ein Modul besteht aus 4 Seminarveranstaltungen a 20 Unterrichtseinheiten

(Freitag 15:00 bis Sonntag 13:00 Uhr)   
Modulleitung


Prof. Dr. Norbert Groddeck

Veranstaltungsort: www.schloss-buchenau.de

 

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